Migration M365 Tenant in einen anderen Tenant

Die Tochter T-GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Mutter M (AöR). Aus verschiedenen Gründen soll der separat geführten M365-Tenant der T auf den Tenant der M migriert werden. Der Dienstleister D soll die Migration mittels Quest Software durchführen.

Welche datenschutzrechtlichen Verträge sind in diesem Szenario erforderlich?

  • Braucht es einen AVV zwischen M (AöR) und T (Tochter), weil M nach der Migration die Daten von T in seinem Tenant hostet?

  • Müssen zusätzlich sowohl M als auch T jeweils eigene Verträge mit Dienstleister D abschließen?

  • Muss sowohl T als auch M einen Lizenz/Softwarevertrag mit dem durch D eingesetzten Unterauftragnehmer Quest abschließen?

  • Was gilt, wenn nach der Migration, die Tenants nicht mandantenfähig sind und die Daten von T technisch vollständig in die Umgebung von M integriert werden? Wäre dort einen anderen Vertrag notwendig?

Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Ich würde hier sagen, dass eigentlich mindestens 3 AVVs abgeschlossen werden müssten: zwischen T und M, weil die T die M beauftragt ihren Tenant zu hosten; dann zwischen Tochter T und D , der die Migration mittels Quest Software auf den Tenant von M durchführt, aber auch dann einmal zwischen M und D? Kennt sich hier jemand irgendwie damit aus und kann mir verständlich machen, wie es hier konkret abläuft?

Für eure Rückmeldungen wäre ich sehr dankbar.

Vielen Dank

Aus meiner Sicht ja. Vermutlich ist M dann ohnehin der IT-Dienstleister von er ganzen Unternehmensgruppe.

Ich denke, der Dienstleister D wird für M tätig, d. h. von M beauftragt. Dann macht M eine AVV mit D. Über die AVV vom ersten Punkt werden dann die Daten von T dabei verarbeitet.

Da müsste man wohl mal die Lizenzbedingungen lesen oder D fragen.

Wie vermutet ist/wird M offenbar der IT-Dienstleister für alle - incl. T. Siehe Punkt 1.

Fazit:

  1. AVV von M mit T
  2. AVV von M mit D