Blickschutz (Spiegelfolie) Offenes Büro

Grüße aus dem Süden der Republik!

Jetzt habe ich doch mal eine Frage zum Datenschutz in unserem neuen Büro.

Und zwar zieht unser Unternehmen in ein “open Office” sprich, überwiegend keine festen Arbeitsplätze und bereichsübergreifend gemischt. Mir stellt sich di Frage nach dem Datenschutz bezüglich der Einsicht auf die Monitore.

Wie handhaben es da bereits erfahrene?

Es gibt Spiegelfolien bzw. spezielle Blickfilter. Diese sind allerdings zum einen teuer und zum anderen arbeiten wir häufig an 2 Monieren parallel (oder Notebook parallel). Da die Filter aber immer nur ein bestimmter Grad an Blickwinkel zulassen gibt es da erhebliche Probleme in Ergonomie und in der Machbarkeit für die MitarbeiterInnen, da der Blick ja normalerweise wandern würde.

Ich hoffe das Probleme konnte ich nahvollziehbar erläutern und freue mich über einen Austausch von Machbarkeit, Erfahrungen und Alternativen und datenschutzrechtlichen Hinweisen.

Beste Grüße!

Ganz offen ist schlecht. Und langweilig. Es hilft alles, was den Blick von den vertraulichen Daten ablenkt. Kaffe-Ecke?

“Wahlkabinen” machen evtl. etwas viel Schatten.

Unterbrechung durch Schränke und Stellwände.

Versetzte Anordung der Arbeitsplätze, so dass man sich nicht unbemerkt von hinten… anschleichen kann.

Pflanzen würden die Ansicht von außen erschweren.

Sitzmöbel mit “Rückenschild”; d. h. breitere und höhere Stühle; evtl. mit “Ohren” oder “Galgen” für irgendwas, z. B. Headsethalter oder Kleiderbügel.

Ab einer gewissen Entfernung sollte mit der Erkennbarkeit Schluss sein.

D., Erfinder der Rettungsdecke, die sich schnell über die Daten werfen lässt, wenn jemand reinkommt. Ursprünglich für Einzelbüros gedacht.

Was sind es denn für Daten? Müssen Sie vor anderen Mitarbeitern geschützt werden? Welche Personen können denn Einblick erlangen? Interne, externe? Wie sind die Monitore aufgebaut? Immer unter Einsichtsmöglichkeit?
Welche organisatorischen Maßnahmen wurden getroffen? Das alles muss erst geklärt werden, bevor man da Tipps geben kann.

Ich würde da Augenmaß walten lassen. Wenn kein Publikumsverkehr vorhanden ist, wozu dann ein besonderer Schutz? Ist doch alles ein Unternehmen, da sollte man wohl keine Geheimnisse haben - oder? Außerdem: Versuch’ mal vom Nebenplatz im Großraumbüro etwas auf dem anderen Bildschirm zu lesen … das geht genausowenig wie im Flugzeug. Große Logos kann man vielleicht noch erkennen - aber Text nicht. Wenn er nicht in Schriftgröße 75 geschrieben ist …

Wie Adelheid schon sagte welche Daten - gibt es ggf sensible Abteilungen die dort sitzen (z.B. HR oder Compliance Abteilung etc)

Ansonsten ja Schutzfolien und die Vorschläge der anderen sind da gute Punkte.

Jawoll. Danke für die erste Rückmeldung. und den Input ann alle!
Sehr hilfreich!
Der Umzug wird derzeit geplant.
Externe Leute haben so gut wie kein Zutritt, sprich Publikumsverkehr ist damit praktisch ausgeschlossen.
Da die Arbeitsplätze nicht fest sind, kann es theoretisch natürlich immer dazu kommen, dass unterschiedliche Abteilungen nebeneinander sitzen .

Diese Schutzfolien sollen nur sehr eingeschränkt in der Sicht sein, macht ja auch Sinn. Bei der Arbeit an zwei Monitorn natürlich nicht optimal ergonomisch!

Extern iust kein EInblick möglich, aber es geht in erster linie darum, ob der Sichtschutz angebracht werden musss oder ob es Alternativen gibt. Bzw. wie es andere Unternehmen managen.