MS Teams "gelöscht" und ungewünschte Microsoft E-Mails

Ich habe endlich eine Kollegin zur Löschung ihres MS Teams Accounts gebracht. Dies haben wir gemeinsam vor über einer Woche gemacht. Screenshots von der Löschbestätigung gemacht und was in dem Zusammenhang alles gelöscht wurde.

Thema abgeschlossen. Dachten wir.

Heute kam eine E-Mail von Microsoft (microsoft365) - sie hatte nie einen MS365 Account und sich nur bei Teams angemeldet, auch beim Löschen wurde uns angezeigt das auch MS365 davon betroffen ist.

TItel “Jetzt anmelden und die kostenlose Version von Teams weiterhin nutzen”
und dann sowas wie “Hallo wir haben Sie lange nicht mehr in MS Teams gesehen” (?)

Also sehr merkwürdig, dass das jetzt noch verschickt wird nachdem angeblich “alles” gelöscht wurde (natürlich es ist Microsoft, die Löschen nicht).
Diese E-Mail erhält aber auch keine Funktion “vom Newsletter abmelden” oder diese “E-mail abbestellen”.

Weiß jemand wie man das schnell abstellt. Ihre E-Mail ist nicht mehr lange gültig und wir wollten das effektiv abstellen.

Ohne tiefere Kenntnis würde ich vermuten, dass im Rahmen der Teams-Anmeldung doch ein Microsoft-Account angelegt wurde, der kein MS365-Account sein muss, sondern unter “Privat/Persönlich” läuft.
Eine Frage: auf welchem Weg kam die Kollegin in das Team hinein? Wurde sie von einer Organisation mit MS365-Tenant dazu eingeladen und war dann als ext. Gast drin? Ohne eigenes MS365-Konto veranlasst MS beim ersten Einstieg die Einrichtung eines Microsoft-Kontos.
Bitte hier https://myaccount.microsoft.com mit ihren Teams-Benutzerdaten anmelden und schauen, was das noch drin steht.
BTW: Falls die Teams-Mitgliedschaft so zu Stande kam wie oben vermutet, gibt es bei der einladenden Organisation in der Benutzerverwaltung ein Gastkonto auf ihren Namen, das dort auch gelöscht werden müsste (Ticket bei deren Support).

Geht meine Antwort in die richtige Richtung?

Überdies eine Vermutung: diese Erinnerungsmails sind keine Newsletter, sondern stehen im Zusammenhang mit der Erfüllung eines Vertrags und müssen deswegen nicht ge-opt-outed werden können. Erst wenn das Microsoftkonto gelöscht ist … falls das wegen Verknüpfung mit evtl. anderen Diensten und Lizenzen überhaupt opportun ist.

Eine eigene Antwort für diese eher Off-Topic-Anmerkung, die sich aus der Urspungsfrage ergibt:
das von mir vermutete Vorgehen zum Einbinden von Gast-Accounts in MS-Teams mit non-MS365-Accounts erscheint mir schon lange sehr zweifelhaft im Geschäftskontext. Nehmen wir mal folgendes Beispiel:
Eine Firma betreibt einen MS365-Tenant (=“Organisation_mit”) und steht in kommunikativem Austausch mit einer anderen Firma, die keinerlei Microsoft-Verträge hat (=“Organisation_ohne”). Nun sollen Beschäftigte dieser beiden Firmen miteinander in MS Teams zusammenarbeiten und Videomeetings abhalten und all das. Die Organisation_mit hat selbstverständlich alle Vertragswerke bzgl. AV ordentlich mit Microsoft abgeschlossen und dokumentiert und ihre Mitarbeiter müssen also damit arbeiten und haben alle eine zugehörige Lizenz bei MS365.
Die laden jetzt in das gemeinsame MS-Team die Kolleginnen von Organisation_ohne durch Eingabe derer E-Mailadresse zur Zusammenarbeit per Gastaccount ein.
An dieser Stelle geht in meinen Augen ein ziemliches Fass auf.

  • Mit Eingabe der persönlichen E-Mailadresse werden pb Daten an MS übermittelt - auf welcher Grundlage?
  • Die Eingeladen bekommen eine automatisierte Mail mit Link zum Teamsbeitritt. Nach Anklick erscheint eine Anmeldeabfrage für einen MS365/Microsoft-Account. Die Eingeladenen_ohne haben keinen MS365-Account und müssen deswegen auf ihre persönliche Mailadresse einen persönlichen MS-Account anlegen - auf welcher Grundlage, mit welcher Vertrags- und AV-Beziehung?
  • … die weiteren Schritte der Überlegung spare ich mir hier, aber ich kann verraten: dafür habe ich noch keine Lösung konstruieren können, denn diese Geschichte administriert meines Wissens MS in seinem Privatkundenbereich mit anderen Rechtsgrundlagen als die Businessangebote und die Organisation_ohne hat auf diese Verarbeitung weder Zugriff, noch kann sie irgendeine Verantwortung übernehmen und das am Arbeitsplatz.
2 Likes

Die wurde tatsächlich eingeladen und als “Gast” hinzugefügt. Für Teams hat sie sich vorher selbst angemeldet und dann per Gastlink hinzugefügt.

Das ist schon mal ein guter Hinweis. Heute ist sie nicht da, aber wir können das Montag mal gemeinsam ansehen und ich gebe dann Feedback, ob der Müll dann weg ist.

1 Like

Meinst Du, Du könntest die Kollegin zu einer DS-Auskunftsanfrage bei Microsoft breitschlagen?
Also, ich meine eher “überzeugen” als “breitschlagen”. Das war jetzt in gewalttätiger Redewendung unschön formuliert.

Home-Office sei dank gab es doch schon mehr Infos früher. Wenn man unter dem Link die E-Mail eingibt kommt schon bei der Firmendomain, dass die Organisation dem System nicht bekannt ist.
Heißt nun bei dem Support von den Menschen, die zum Meeting geladen haben anfragen oder bei Microsoft direkt?

Kommt also nach Eingabe der E-Mail-Adresse die rote Meldung “name@firma.com ist nicht in unserem System enthalten. Stellen Sie sicher, dass Sie den Namen richtig eingegeben haben.”?
Dann hab ich irgendwas im Gesamtprozess noch nicht verstanden …

Mit welchem Account, welcher Mailadresse hat sie das getan? Dafür müsste es m.E. einen MS-Account geben, der an der myaccount-URL angemeldet werden kann.

Zu Deiner Frage: die einladende Organisation handelt im Bezug auf die MS-Teams als Verantwortlicher, deswegen deren Support zuerst anfragen. Dort muss auf jeden Fall in der Benutzerverwaltung das Gastkonto unter dieser Mailadresse angelegt sein, sonst kann die Kollegin nicht in einem Team Mitglied sein.
Auf Grund meiner Vermutung, dass MS die Daten* auch für eigene Zwecke verarbeitet, ist eine Anfrage auch dort gerechtfertigt.

* v.a. die Daten der Accounts, für die es keine MS365-Lizenz gibt.

Genau das kommt.

Sie hat sich für Teams mit ihrer alias E-Mail angemeldet, die sie von mir bekommen hat. Mit der Alias Mail wurde sie auch von den externen eingeladen.

Da komme ich grad nicht weiter.

… müsste meines Wissens einen Microsoft-Account unter dieser alias E-Mailadresse zur Folge haben, den dann wiederum über diese myaccount-URL zu verwalten wäre.
Du merkst: zu viel Konjunktiv.
Ich warte ab, ob Du an den IT-Support der einladenden Organisation rankommst (wobei ich vor dem Rätsel stehe: sie hatte sich zuvor schon unter dieser E-Mailadresse an MS-Teams angemeldet - da muss doch beio Miocrosoft was sein!)

1 Like

Also diese Alias Adresse hatte sie ja gelöscht. Allerdings kamen dann doch diese “E-Mails”.
Bei dem Microsoft Account kam dann das es die Organisation nicht gab.
Wir werden es mal bei der einladenden Firma versuchen.

Ohne weiteres zutun erhielt die Kollegin heute eine E-Mail vom MS Security Team, dass sie ihren Account wegen nicht-Nutzung geschlossen haben.

Ich vermute, das loggt ob sich sich mit dem Client angemeldet hatte. Das hatte sie nicht, da sie eine virtuelle Linuxumgebung dafür bekommen hatte, wo sie es im Browser nutzen konnte, die nach der Nutzung wieder kaputt gemacht wurde.